Aktuelles

Hier können Sie uns hören:

10.3.2019, 15.30 Uhr
Konzert im Verein der Amateur-Musiker Österreichs

Theater am Kurpark Oberlaa-Seniorenresidenz, 1100 Wien

14.5.2019, 19.00 Uhr
Musiziert und g'sunga
(nur Puchenauer Dreigesang)

Volksmusik-Konzert
im Pfarrheim Traun

26.5.2019, 10.30 Uhr
Mühlauer Singmesse
v. Siegfried Singer

Alter Dom, Linz

5.12.2019,19.00 Uhr
Einstimmung zur Adventzeit

OÖ. Kulturquartier
Ursulinenhof, Linz

15.12.2019, 19.00 Uhr
30. Puchenauer Adventsingen

Pfarrkirche Puchenau b. Linz

22.12.2019,17.00 Uhr
Adventsingen der
Chorgemeinschaft Gallneukirchen

Evangelische Kirche in
Gallneukirchen b. Linz

Kontaktieren Sie uns!

Ing. Ulrich Sulzner
Mittelpromenade 93
4048 Puchenau
Tel: +43 (732) 22 23 15
Mobil: +43 (676) 38 33 752
Mail: ulrich.sulzner@liwest.at
Web: www.kuchltischmusi.at

Willkommen Besetzung Musikanten Geschichte Puchenauer Dreigesang

Die Besetzung

 

 

Die Originalbesetzung ist Hackbrett, Zither, Melodiegitarre, Begleitgitarre und Kontrabass.

Abwechselnd einsetzbar sind auch ein zweites oder drittes Hackbrett, Raffele, eine dritte Gitarre, Akkordeon, steirische Harmonika, Orgel, Flöten, Maultrommel oder eine Violine.

 

Alles begann mit der Zither


Bruno Sulzner lernte
bereits als Kind in Reichraming, OÖ, von einem Bekannten das Zitherspiel. Nach seiner Rückkehr im Jahr 1947 aus der russischen Kriegsgefangenschaft, brauchte er wieder eine Zither, weil sein eigenes Instrument im Feld verloren gegangen war. Um wieder mit seinem Bruder Hubert und einem Freund, Ludwig Brosch, musizieren zu können, bauten sie in Reichraming zwei Zithern und eine Gitarre. Das Instrument von Bruno ist noch erhalten.

Als Bruno Sulzner 1952 nach Linz übersiedelte, konnte er eine neue Zither aus der Linzer Instrumentenwerkstatt Heidegger erwerben. Ende der Sechziger-Jahre wies diese Zither starke Verschleißerscheinungen auf, daher tauschte er sie gegen eine fabriksneue Konzertzither der Marke Framus. Zu dieser Zeit begann auch die Tätigkeit beim Bachl-Chor und in der Folge die Gründung der Kuchltischmusi. Jahre darauf wurde ihm eine gebrauchte Luftresonanz-Konzertzither mit konischem Resonanzkörper (ebenfalls Marke Framus) angeboten, welche er erwarb und bis zu seinem Tod darauf spielte.
Sein Sohn Ulrich erlernte das Zitherspiel bei seinem Vater bereits als 8-Jähriger. Seit 2006 hat er die Rolle des Zitherspielers in der Kuchltischmusi inne. Vorerst spielte er auf seiner eigenen Konzertzither Marke Sandner, Modell S1. Nach dem Tod seines Vaters stand auch dessen „Framus“ zur Verfügung.

2011 erwarb Ulrich Sulzner eine gebrauchte, sanierungsbedürftige Harfenzither, welche in der Zwischenkriegszeit von Adolf Meinel in Markneukirchen gebaut wurde. Nach einer Generalsanierung durch die Firma Wünsche wird nun dieses Instrument überwiegend in der Kuchltischmusi eingesetzt.

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1947 Instrumentenbau
 

Harfenzither


Die anderen Zithern dienen Übungszwecken oder werden bei sich überschneidenden Einsätzen verwendet.

Bruno und Ulrich Sulzner haben im Lauf der Jahre eine Sammlung von historischen Zitherinstrumenten aufgebaut. Diese umfasst zur Zeit 27 Exemplare, welche bei geeigneten Gelegenheiten ausgestellt und zum Teil vorgeführt werden. Darunter befinden sich außer den genannten auch Quint-, Elegie, Bass-, Streich- und Chordzithern, sowie ein japanischer Koto.

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Ausstellungsstück
 

Ausstellungsstück

 

Im Jahr 1976 baute Bruno Sulzner ein Hackbrett für die Kuchltischmusi

Die Vorderseite des Hackbretts Liebevolle Verarbeitung der Details Die Rückseite des Hackbretts

Bei diesem Hackbrett handelt es sich um ein chromatisches Quintsteg-Hackbrett.

Der Tonumfang beläuft sich auf 2 1/2 Oktaven (f bis c'''), von f bis b zweichörig, darüber dreichörig bespannt, ergibt eine Gesamtanzahl von 69 Saiten. Der Bereich außerhalb der Quintstege ist über das gesamte Instrument stimmbar eingerichtet.

In dieser Form wurde es nach dem 2. Weltkrieg von Justl Derschmidt (Bruder des oberösterreichischen Volksmusikpioniers Hermann Derschmidt) entworfen und es wurden nur ganz wenige Exemplare gebaut.

Derschmidt dachte sich, dass die Anordnung – ähnlich einer Klaviertastatur – junge Leute zum schnelleren Erlernen der schon vergessenen Hackbrettart animieren könnte. Da aber in Salzburg Tobi Reiser das alte Salzburger Hackbrett wieder ins Leben gerufen hatte, konnte sich das Derschmidt-Hackbrett nicht wieder durchsetzen. Klanglich und spieltechnisch bietet es jedoch zahlreiche Vorteile.

Außer dem von Bruno Sulzner nachgebauten Instrument ist auch noch ein Originalinstrument vorhanden, welches bei Stücken mit 2 Hackbrettern zum Einsatz kommt.

 

Das Raffele

Bei einer Konzertreise mit dem Bachl-Chor nach Südtirol stießen Karl Bart und Bruno Sulzner zum ersten Mal auf ein Raffele. Da ihnen dieses kleine Instrument geschenkt worden war, integrierten sie es in die Kuchltischmusi.

Dieses Originalinstrument wies bei dessen Auffinden ein diatonisches Griffbrett und die Besaitung
A-D-A auf, welche vorerst unverständlich erscheint. Wenn man jedoch die Spielart am Raffele mit Hin- und Herschlagen berücksichtigt, macht das Sinn, da die Tonfolge beim Hin- und Her-„Raffeln“ mit dem Plektrum eine ähnlichere Tonabfolge ergibt, als bei der Weigl’schen Normalstimmung
(A-A-D). Dieses Instrument wird noch immer so eingesetzt und von Karl gespielt.

Unabhängig davon baute Bruno Sulzner mehrere Raffele mit normalem, chromatischem Zithergriffbrett. Eines davon wird fallweise von Ulrich in der Besaitung nach Wiener Stimmung
(A-D-G) als auch in Standardbesaitung (A-A-D) gespielt.



Raffele

 

Kuchtischmusi Gustostückerl

Für die Fans der Kuchltischmusi und
die, die es noch werden wollen, sind bei uns
folgende Musikartikel
erhältlich:

- Notenheft mit 16 Eigen-   kompositionen
  (2001, EBERLE-Verlag,
  Wien, Bestellnr: 96 1083)

- Die CD: "Die ersten Vier"

- Unsere 1. Weihnachts-CD:
  "Dann zünd' ma die
  Kerz'n an"


Hörproben

Von der CD –
"Die ersten Vier":

In der Gatteredt >
(Volksmusik)
Waldviertler Weise > (Raffelemusik)

Von der Weihnachts-CD –
"Dann zünd' ma die
  Kerz'n an"
:

Chorale St. Antoni >
(aus dem Divertimento für Holzbläserquintett von Joseph Haydn, Klassik)
Innzeller Weihnachtsmusik > (Weihnachtsmusik)

Bildergalerie

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